Am heutigen Freitag waren wir bei unserer Bauingenieurin zu Besuch.
Zunächst haben wir gemeinsam unseren Grundriss betrachtet und hierbei unsere noch offenen Fragen besprochen. Da wir inzwischen nur noch wenige Anmerkungen hatten, konnten wir relativ schnell zu ihren Rückfragen übergehen.
Das Problem mit der Wärmepumpe
Ein zentrales Thema war die Auswahl der Wärmepumpe. Die ursprünglich von Klinkerhaus vorgeschlagene Wärmepumpe erwies sich als zu laut, da es gesetzliche Vorgaben für den maximal zulässigen Schalldruckpegel in einem Meter Entfernung gibt. Daher muss das Modell durch ein leiseres eines anderen Herstellers ersetzt werden.
Ursprünglich hatten wir eine Wärmepumpe von Daikin vorgesehen; nun soll stattdessen ein Modell von Alpha Innotec installiert werden. Dieses Modell ist zwar qualitativ hochwertig, lässt sich jedoch nicht so gut in unser Smart-Home-System (Home Assistant) integrieren. To be continued…
Die Einordnung unseres Haus auf das Grundstück
Im nächsten Schritt ging es um die genaue Platzierung unseres Hauses auf dem Grundstück. Da wir uns darüber im Vorfeld bereits Gedanken gemacht hatten, fiel uns die Festlegung leicht. Die Position wurde direkt in einen Lageplan eingetragen, den wir zuvor von einem Vermessungsbüro anfertigen ließen.
Diese Eintragung wird nun dem Vermesser übergeben, der sie offiziell in den Lageplan übernimmt und an das Amt weiterleitet. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, kann die Grundfläche des Hauses auf dem Grundstück abgesteckt werden.
Außerdem mussten wir bereits die Zufahrt sowie zwei Parkplätze einzeichnen, die später auf unserem Grundstück entstehen sollen – die zwei Parkplätze je Grundstück sind tatsächlich eine Vorgabe vom Land Brandenburg.
Die weiteren Schritte
Als Nächstes warten wir auf das Bodengutachten, das voraussichtlich in etwa zwei Wochen fertiggestellt wird. Darauf aufbauend wird ein sogenanntes Versickerungskonzept erstellt, das sicherstellt, dass das Regenwasser auf unserem Grundstück ordnungsgemäß versickert und sich keine Pfützen bilden.
Basierend auf dem Bodengutachten wird außerdem festgelegt, wie dick die Bodenplatte werden muss – je nachdem, ob der Untergrund eher sandig, lehmig oder tonhaltig ist.
Abschließend müssen wir noch einmal zu unserer Bauingenieurin, um den Bauantrag zu unterschreiben. Dieser Schritt ist entscheidend für unser eigenes kleines Häuschen 😍







